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Turn- und Kraftsportvereins

 

 

TKV Oberforstbach 1896 e.V.



Saisonrückblick und –vorschau 2018/2019

 

Die Ringer Saison 2018 der RG Oberforstbach/Sparta Kelmis stand ganz im Zeichen des Neuanfangs. Nachdem die Verantwortlichen im Jahr 2017 die Mannschaft aus der Oberliga zurückziehen mussten, da diese nicht mehr konkurrenzfähig war, versuchte man 2018 den Neuanfang in der Bezirksliga.

Der Fokus lag hier insbesondere darauf, dass verstärkt die in den eigenen Reihen ausgebildeten Ringer zum Einsatz kommen und nur punktuell auf „externe“ Kräfte zurückgegriffen werden muss. Dass dieses Konzept aufging, zeigte sich während der Saison recht schnell. In der Vorrunde der Bezirksliga Rheinland Gruppe A konnte die RG Oberforstbach/Sparta Kelmis alle sechs ausgetragenen Vergleiche für sich entscheiden. Am Ende der Vorrunde stand ein verdienter erster Platz zu Buche, mit dem man sich für die Zwischen- und Platzierungsrunde qualifizierte.

In der Zwischenrunde behielt die Mannschaft zweimal deutlich mit 37:12 (Heimkampf) bzw. 18:33 (Auswärtskampf) die Oberhand über die gegnerische Mannschaft des AC Ückerath 1961. Durch die erneute, souveräne Leistung in der Zwischenrunde kämpfte man in der Platzierungsrunde um den Titel in der Bezirksliga Rheinland und gleichzeitig um den Aufstieg in die Landesliga.

In den Kämpfen um die Meisterehren in der Bezirksliga Rheinland stand der Mannschaft der Lokalrivale vom TV Eintracht Walheim gegenüber. Konnte man die Walheimer Riege in der Vorrunde noch zweimal deutlich besiegen, war man sich schon vor den anstehenden Meisterschaftskämpfen sicher, dass diese es der jungen Mannschaft der Kampfgemeinschaft nicht so einfach machen würde.

Der Hinkampf sollte die Befürchtungen bereits bestätigen. Vor heimischem Publikum, in der Oberforstbacher Turnhalle in der Tannenallee, unterlag die Mannschaft der Kampfgemeinschaft erstmals in der Saison und musste eine 28:31 Niederlage einstecken. Mit jeweils sieben gewonnen Einzelkämpfen war die Ausbeute auf beiden Seiten identisch. Aufgrund der höheren Siege konnte sich die Walheimer Mannschaft für den finalen Vergleich jedoch einen dünnen Drei-Punkte-Vorsprung erarbeiten.

Schon eine Woche später fand dann der finale Vergleich in der Bezirksliga Rheinland, als Vorkampf der Bundesliga, in der INDA Sporthalle in Kornelimünster statt. Dass beide Mannschaften unbedingt den Sieg wollten, konnte man bereits an der Waage erkennen. In beiden Lagern wurde alles aufgeboten, was verfügbar war. Auf der Matte entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Führung zwischen den beiden Lagern immer wieder wechselte. Die Spannung erreichte dann vor dem letzten Kampf Ihren Höhepunkt. Die Kampfgemeinschaft lag vor dem letzten Kampf des Abends mit 20:26 in Führung was einen Gesamtvorsprung von drei Punkten bedeutete. Die Devise für Georgiy Mizilin, der im klassischen Stil gegen Michael Otto antreten musste, lautete, dass der Kampf maximal mit zwei Mannschaftspunkten verloren gehen durfte. Was sich dann im letzten Kampf zutrug, war an Dramatik kaum zu überbieten. Georgiy legte fulminant los und führte nach knapp zwei Minuten bereits mit 9:0 Punkten. Michael Otto kam vor der Pause dann noch auf 9:2 heran. Nach der 30 sekündigen Pause ging es dann weiter wie es in der ersten Hälfte begonnen hatte. Georgiy konnte innerhalb der ersten zehn Sekunden nach Wiederanpfiff weitere sechs Punkte auf seinem Konto verbuchen, was zu einem zwischenzeitlichen Stand von 15:2 Punkten führte. Eine weitere Zweierwertung hätte den Kampf entschieden und die Kampfgemeinschaft vorzeitig zum Sieg geführt. Dem jungen Ringer der Kampfgemeinschaft schwanden gegen den konditionell extrem starken Otto dann zusehends die Kräfte. Dies machte sich auch schnell auf dem Punktekonto bemerkbar. Michael Otto sicherte sich Punkt für Punkt. Mehrere Zweier- und Viererwertungen konnte der Walheimer Ringer erkämpfen und den Vorsprung so schnell schmelzen lassen. 15 Sekunden vor Abpfiff war Michael Otto beim Stand von 18:19 bereits bis auf einen Punkt herangekommen. Der dramatische Höhepunkt des Kampfes fand allerdings erst in den genannten, letzten 15 Sekunden des Kampfes statt. Georgiy fand sich in dieser Zeit zweimal in der gefährlichen Lage und stand kurz vor der Schulterniederlage, die gleichbedeutend mit dem Verlust der Meisterschaft gewesen wäre. Mit letzter Kraft konnte er sich jeweils aus den zwei bedrohlichen Situationen befreien und so den Mannschaftserfolg und die Meisterschaft retten.

Mit der Meisterschaft in der Bezirksliga Rheinland, die gleichzeitig den Aufstieg in die Landesliga darstellte, qualifizierte sich die Mannschaft der RG für das erstmals ausgetragene Final Six Turnier des Ringerverbands NRW. Bei diesem in Bonn ausgetragenen Turbier trafen die jeweiligen Meister aus den Bezirks-, Landes- und Oberligen aufeinander, um dort ihren jeweiligen Gesamtmeister zu ermitteln. Mit einem kleinen Bus und einigen Ringkampf-begeisterten Oberforstbacher Fans machte sich die Mannschaft auf nach Bonn. Hier wartete als Gegner der Meister der Bezirksliga Westfalen, der TV Essen Dellwig II. Die Essener Mannschaft musste, wie die Mannschaft der RG, auf dem Weg ins Final Six ebenfalls nur eine Niederlage einstecken. Am Ende musste man der Essener Mannschaft zu einem 35:28 Sieg gratulieren und sich mit der Vizemeisterschaft begnügen (Ein ausführlicher Bericht zum Final Six folgt im hinteren Teil des Heftes).

Trotz der unglücklichen Niederlage im Final Six Turnier, wartete die Saison 2018 mit vielen schönen Momenten und einer sehr positiven Entwicklung der neu aufgestellten Mannschaft auf. Das Projekt Neuanfang ist mit voller Zufriedenheit geglückt und man kann gespannt sein, wie sich die Mannschaft in der am 31.08.2019 beginnenden neuen Saison in der Landesliga schlagen wird.

Zum Auftakt trifft die RG im Lokalderby auf den TUS Aldenhoven, der in den letzten Jahren unter seinem Trainer Mohamed Zeggai das Ringen bei dem ehemaligen Bundesligisten erfolgreich wieder beleben konnte und mittlerweile mit 2 Mannschaften am Ligenbetrieb teilnimmt. Durch die letztjährige Neustrukturierung der Ligen, können sich die Ringkampffreunde in dieser Saison mit den Kämpfen gegen den TV Aachen-Walheim und RV 1997 Kelmis auf zwei weitere hochspannende Lokalderbys freuen. Komplettiert wird die Vorrunde durch den RC Ehrenfeld und den TKSV Bonn-Duisdorf, der nach der Saison seine Mannschaft leider aus der Oberliga zurückziehen musste und nun ebenfalls einen Neustart versucht.

Mit einer Prognose für die kommende Kampfzeit ist Trainer Arnold Waauff vorsichtig, da die Landesliga Rheinland seiner Einschätzung zur Folge in diesem Jahr sehr ausgeglichen ist und sich im Vorfeld kein Favorit herauskristallisiert hat. Wenn unsere Mannschaft vom Verletzungspech verschont bleibt und alle Aktiven ihre getätigten Zusagen einhalten, dürfte eine Platzierung unter den Top 3 in der Endabrechnung durchaus im Bereich des Möglichen liegen.

Der Fokus wird dabei weiterhin auf der Förderung des Nachwuchses und der Integration eigener Talente in die Mannschaft liegen. Hierfür wurde in den letzten Monaten das Trainingsangebot erweitert und es konnten mit Urs Maas und Francis Sironval zwei weitere Trainer für den Jugend- und Seniorenbereich gewonnen werden. Zudem findet seit Mai ein Cross-Training statt, welches ergänzend zum Ringertraining die physischen und konditionellen Fähigkeiten fördern und als Einstieg für Ringkampfinteressierte dienen soll. Geleitet wird das Training von Antoine Waauff und unserem ehemaligen Mannschaftsringer Christoph Alt, der über seine neue Trainerfunktion den Weg zurück zum TKV gefunden hat. Wie im letzten Jahr wird der Kader aber weiterhin auch punktuell mit externen Kräften verstärkt, um eine homogene und wettbewerbsfähige Mannschaft über den kompletten Saisonverlauf hinweg stellen zu können.


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Der TKV stellt mit den Sparten Ringen, Sportakrobatik und Savate ein neues Trainingskonzept vor. Crosstraining ist ein funktionales ...weiterlesen



Die RG Oberforstbach/Sparta Kelmis ist trotz Final-Niederlage mit dem Gesamtergebnis der Saison 2018 sehr zufrieden und freut sich auf eine mit Spannung erwartete Saison 2019 in der Landesliga Rheinland.

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o.links:  Walid Niazmand, Trainer Arnold Waauff, Pierre Laschet, Ibrahim Tchagaev, Oliver Knorr, Talgat Gaziyev, Co.Trainer Norbert Ganser, Bastian Maas,
kniend: Sulejman Saipov, Irazbiev Sayfullah, Max Schornstein, Djakhar Gamboulatov, Antoine Waauff, Andreas Hunds, es fehlt: Georgiy Mizilin


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